WM-Kür 2026: Fry und Glamourdale erneut GOLD
Das größte Reitsportstadion der Welt – mit 43.000 Sitz- und 2.000 Stehplätzen – war heute Abend bis auf den letzten Platz ausverkauft für das Finale der Dressur-Weltmeisterschaft: die Kür. Mit IOC-Präsidentin Kirsty Coventry auf der Tribüne leistete der Dressursport einen enormen Beitrag zur Popularisierung des Pferdesports insgesamt. Charlotte Fry verteidigte mit Glamourdale auch ihren Kürtitel aus Herning (91,907 %), während Cathrine Laudrup-Dufour und Mount St. John Freestyle (jetzt knapp dahinter: 91,236 %) erneut Silber holten. Sowohl Wendy de Fontaine als auch Zonik Plus waren deutlich besser als in den beiden vorangegangenen Prüfungen und landeten beide im 88-Prozent-Bereich. Die Medaille ging letztendlich an Isabell Werth, Justin Verboomen wurde Vierter. Und wäre das nicht so gewesen, wäre die Jury wahrscheinlich ebenfalls von der Menge gestürmt worden.
Charlotte Fry schreibt im Alter von 30 Jahren Geschichte
Es ist Charlotte Fry, die hier in Aachen Geschichte schreibt. Sie ist die erste Dressurreiterin, die vier Weltmeistertitel in Folge holt. Das ist Isabell Werth nie gelungen. Und Anky van Grunsven ebenso wenig. Und das mit 30 Jahren. Fry und Glamourdale waren erneut die unangefochtenen Weltmeister. Der Rest kam hier einfach nicht heran. Die erste Piaffe war die beste Piaffe, die Glamourdale je gezeigt hat. Die Wertung der Jury (7,9) fiel zu niedrig aus. Unter dem Strich ergibt sich eine Wertung von 91,907 %, und das ist – verglichen mit der Wertung von Herning (90,654 %) – eigentlich zu wenig. Aber wen interessiert das schon?
Quelle: Horses.nl




